Skip to main content

BIOGRAFIE

In der Spielzeit 2026/27 erwarten Jesko Sirvend Debüts u. a. als Gast des Beethoven Orchester Bonn mit Katia und Marielle Labeque sowie auf dem Konzertpordium des Orchestre Philharmonique de Mone-Carlo, zusammen mit Liya Petrova. Wiedereinladungen führen ihn u. a. zum WDR Sinfonieorchester, dem Orchestre National des Pays de la Loire und dem Belgian National Orchestra.

Eine besondere Rolle in seiner dirigentischen Entwicklung spielt das Orchestre National de France. Auf Einladung Emmanuel Krivines debütierte er mit dem Orchester im Jahr 2016, woraufhin man ihm die Stelle als Chef Assistant anbot, die er bis 2020 bekleidete und das Orchester im Auditorium des Maison de la Radio et de la Musique in Paris, im Rahmen des Chorégie d‘Orange im Théâtre Antique d’Orange und des Festival Palazzetto Bru Zane Paris dirigierte.

Jesko Sirvend ist Gewinner des Jewgeni Swetlanow Dirigierwettbewerbs 2022 in Monaco. Internationale Aufmerksamkeit erregte er das erste Mal durch seine Teilnahme am Nikolai-Malko-Wettbewerb für junge Dirigenten des Danish National Symphony Orchestra in Kopenhagen. Unter den Jurypräsidenten Lorin Maazel und Sakari Oramo gewann er 2012 zunächst den fünften, im Jahr 2015 dann sowohl den dritten Preis als auch den Publikumspreis.

Als Assistent arbeitete er u. a. mit Dirigenten wie Kazuki Yamada, für den er Alban Bergs „Wozzeck“ an der Opéra de Monte-Carlo einstudierte, Jukka-Pekka Saraste für Gustav Mahlers Achte Symphonie mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Orchestre National de France, Emmanuel Krivine sowie Mario Venzago zusammen.

Jesko Sirvend studierte Dirigieren in der Klasse von Prof. Michael Luig an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er nahm u. a. an Meisterkursen bei Prof. Jorma Panula und Prof. Colin Metters teil. Seine vorherige Ausbildung in den Fächern Schlagzeug und Klavier erhielt er am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main.